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    Das neue perfekt – Schein und Sein sind zwei verschiedene Paar Schuhe

    Der schein trügt

    Wo wir hinschauen – in Hochglanzmagazinen, auf Plakatwänden, in der Werbung oder auf den Laufstegen dieser Welt – überall werden wir mit schier überirdischer Schönheit konfrontiert. Alles scheint perfekt.

    Doch der Schein trügt. Hinter der Fassade, hinter dem Glanz, verbirgt sich eine Menge Arbeit. Soviel Schein zu verbreiten, kostet nämlich ganz viel Anstrengung. Es wird gecastet, geschminkt, arrangiert und fotografiert. Tausende von Bildern werden geschossen, bis dann endlich das einzig Wahre gefunden wurde.

    Die wenigsten der Models entsprechen in Tat und Wahrheit dem Bild auf einem Cover oder einer Fotostrecke. Photoshop und Co lassen herzlich grüssen. Was nicht passt, wird passend gemacht und das, was nicht gefällt, wird kurzerhand wegretuschiert.

    Das ist wohl den Meisten von uns unlängst bekannt.

    Doch wenn wir vor dem Spiegel stehen, scheint es bei vielen weiblichen Wesen in Vergessenheit zu geraten. Wir beäugen unseren Körper, unser Gesicht mit Argusaugen. Schnell bleibt unser kritischer Blick an unseren Makeln hängen, an den tatsächlich vorhandenen und ebenso an den vielfach eingebildeten. Jede Delle, jede Falte ein Ärgernis.

    Wir Frauen sind oftmals unsere ärgsten Kritiker. Da bleibt kein Auge trocken, und plötzlich ist nichts mehr so, wie es sein sollte. Von wegen perfekt…

    Genau in solchen Momenten sollte es in unserem Hirn Klick machen.

    Kennt ihr Jesper Juul? Momentan ist der dänische Erziehungsexperte und Familientherapeut wegen seines neu erschienenen Buches „Leitwölfe“ in aller Munde. Zumindest bei denen, die sich für dieses Thema interessieren.

    Auf dem Mamablog der Schweizer Tageszeitung „Tages-Anzeigers“ stand er kürzlich in einem Interview Rede und Antwort.

    Sein Erziehungsmotto fürs Jahr 2016 lautet:

    Gut genug ist das neue perfekt.“

     Ich liebe diesen Satz und hab ihn gleich zu meinem ganz eigenen Motto erklärt. Zeitunabhängig. Weil sich darin eine ganz essentielle Wahrheit befindet.

    Viele Frauen möchten perfekt sein und stellen mit Schrecken fest, dass dieser Anspruch an uns selbst, alles andere als einfach zu erfüllen ist. Der Wunsch, perfekt sein zu wollen, ist nämlich ganz häufig mit Frustration und Schmerz verbunden.

    Genau deshalb finde ich diese Aussage von Jesper Juul so unglaublich bereichernd. Solange wir gesund sind, sowohl körperlich als auch seelisch, ist doch alles gut. Gut genug.

    Was heisst hier gut genug, nein, es ist schlicht und einfach perfekt.

    Weil wir so sind, wie wir sind – nämlich einzigartig.

    Wie steht ihr zu euch und eurem Körper? Kennt ihr ihn, diesen Druck, perfekt sein zu wollen?

    Einzigartig ist übrigens auch die Überraschungsbox von MyInStyleBox. Wenn ihr euch mal wieder wie das kleine Mädchen von früher fühlen wollt, welches voller Spannung eine Wundertüte öffnet, dann besucht uns doch auf unserer Homepage. Wir freuen uns darauf, dich zu überraschen.

    Bildquelle: www.pixabay.com

     

     

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    2 Comments

  • Reply
    Nissi Mendes
    1. März 2016 at 12:05

    Was für ein toller Post!!

    • mm
      Reply
      Franziska Gygax
      2. März 2016 at 15:12

      Danke, liebe Nissi. 🙂

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